Spielbericht Meisterschaftsspiel MU15 HC Rheintal – TV Teufen

Die Ausgangslage vor dem letzten Spiel in der Qualifikationsrunde gegen die Teufener war klar und deutlich. Der BSV Bischofszell musste in ihrem letzten Spiel mit mehr als 10 Toren Differenz gewinnen als die Rheintaler gegen Teufen. Da diese ihr Spiel nach dem unsrigen ausgetragen hatten, mussten wir also so viele Tore vorlegen wie es nur geht.

 

Der Start in die Partie gelang den Rheintalern dann auch nach Wunsch und nach 10 Minuten führten wir mit 6:2 Toren. Wie schon in vorangegangenen Spielen gegen schwächere Mannschaften schafften wir es, uns von diesen einschläfern zu lassen. Allen voran bewegte sich unser Torwart als wäre er hypnotisiert worden. So kam es wie es kommen musste und nach 15 Minuten zeigte die Anzeigetafel das Resultat von 7:7! Bei diesem Spielstand nahmen die beiden Coaches Bäuerle und Seitz das Timout und setzten die Jungs auf Neustart! Nun waren auch alle, bis auf unsere Torhüter, wach und spielten das Spiel, welches die Trainer von ihnen forderten. Es folgte Tempoangriff auf Tempoangriff, Spielzug auf Spielzug und so vergrösserte sich der Vorsprung bis zur Pause auf 18:10 Toren.

 

Die Pausenansprache der Coaches war dann auch ganz einfach. Nicht zu viel reden und keinen Druck aufsetzen. Kaum wurde das Spiel angepfiffen, eroberten die Rheintaler den Ball und zeigten den Teufener gleich, dass die zweite Hälfte anders ablaufen wird als die erste Halbzeit. Tor um Tor wurde geschossen. Immer wieder konnten die schnellen Rheintaler die Teufener mit einem schnellen Angriff überrennen. Tore wurden von überall geschossen und mit einer etwas besseren Chancenauswertung einiger Spieler wäre das Resultat für die Gäste noch viel brutaler ausgefallen. Auch dank einer besseren Leistung unserer Torhüter in der zweiten Halbzeit beendeten die Rheintaler das Spiel mit 40:20 Toren.

 

Mit diesem Ergebnis sicherten wir uns den ersten Tabellenplatz. Nach 8 Spielen haben wir ein Torverhältnis von 258:157Somit haben wir am meisten Tore erzielt und auch am wenigsten Tor erhalten.

 

Ab dem neuen Jahr spielen die MU15 Junioren des HC Rheintal in einer höheren Stärkeklasse gegen SG Fortitudo Gossau, SG KTV Will/HC Uzwil und den HC Goldach-Rorschach.

 

 

Es spielten:

Roel Wick, Sascha Bäuerle, Mico Tomic, Joel Schatt, Jonas Holy, Niclas Seitz, Andri Lutz, Enis Halili, Lars Bäuerle, Yannick Röthlisberger, Alexander Tobler, Silvan Honger

 

Coach:

Jürg Bäuerle

Kategorie:
Geschrieben von Jürg Bäuerle

FU16 gewinnen das zweite Aufstiegsspiel

Auch wenn die jungen Rheintalerinnen nach dem verlorenen Spiel gegen Basel keine Aufstiegschancen mehr hatten, zeigten sie am Samstag gegen die Spielgemeinschaft WylandCherrys eine gute Leistung und gewannen mit 24:20.

Im Gegensatz zu den Rheintalerinnen waren für die Wyland Cherrys die Aufstiegschancen vor dem Spiel noch in Takt. Mit einem Sieg und einem Torverhältnis von mindestens zwei Toren plus wären die WylandCherrys Gruppensieger und somit der Aufsteiger in die Intergruppe. Doch die Rheintalerinnen wollten dem Heimpublikum eine gute Leistung zeigen und sich selber ebenfalls beweisen, dass sie vorne mitmischen können. Die erste Halbzeit verlief ziemlich ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. In der Defensive zeigten die Rheintalerinnen wieder eine solide Leistung, trotzdem unterliefen ihnen einige Fehler, welche die Gegnerinnen konsequent ausnutzten. Im Angriff erspielten sie sich viele gute Torchancen, scheiterten aber doch einige Male an der gegnerischen Torhüterin oder setzten die Würfe neben das Tor. Erst ab Mitte der ersten Halbzeit konnten sie die Chancenauswertung etwas verbessern und setzten sich etwas ab. So gingen sie mit 14:11 in die Pause. Auch in der zweiten Halbzeit gelang es den Rheintalerinnen nicht, sich entscheidend abzusetzen. Zwischenzeitlich kamen die Gegnerinnen sogar bis auf ein Tor heran. Doch das Heimteam liess sich nicht aus der Ruhe bringen und konnte sich noch etwas steigern. Insbesondere in der Defenisve spürte man, den Willen zum Sieg. So konnten die jungen Rheintalerinnen den Vorsprung wieder ausbauen und gewannen verdient mit 24:20. Trotz der Freude über den Sieg kam auch etwas Wehmut auf, denn hätten sie am Wochenende zuvor gegen Basel nicht 5 Sekunden vor Schluss noch einen Gegentreffer erhalten, wäre der Aufstieg in die Intergruppe Tatsache gewesen. Trotzdem dürfen sie über den Verlauf der ersten Saisonhälfte zufrieden sein. Sie haben die Vorrunde auf dem hervorragenden 2.Rang abgeschlossen und auch die Aufstiegsrunde beenden sie auf Rang zwei.

 

 

Kategorie:
Geschrieben von Tanja Eder

Spielbericht MU 15: TV Herisau – HC Rheintal 22:43

Am Samstag durften die Buben vom HCR ins stürmische Herisau reisen. Die Ausgangslage war klar aber gefährlich. Die Gäste Tabellenführer, das Heimteam Tabellenschlusslicht. Trotzdem sind solche Spiele kein Selbstläufer. Beim Einspielen wurde der Fokus auf Ball und Harz gelegt. Für die Gäste aus dem Rheintal eine ungewohnte Kombination, gilt doch bei uns ein absolutes Verbot für Haftmittel.

  1. Halbzeit

Normalerweise verschlafen die Rheintaler ja gerne den Spielstart ein wenig und kommen nur langsam auf Betriebstemperatur. Am Samstag aber nicht. Mit viel Elan und konzentrierten Abschlüssen konnten die Gäste von Anfang an überzeugen. Schnell konnte ein deutlicher Vorsprung herausgespielt werden. Der Vorsprung führte leider dazu, dass man in der Abwehr ab Mitte Halbzeit nicht mehr konsequent arbeitete. So mussten die Gäste bis zur Pause elf Gegentreffer hinnehmen. Eindeutig zu viel, und dies trotz einer sehr guten Torhüterleistung von Mico. Pausenstand 11:22

 

  1. Halbzeit

Der Schlendrian hielt Einzug beim HCR. Mit einigen technischen Fehlern startete man in die zweite Halbzeit. Beim Trainerteam stieg der Puls und die Unzufriedenheit. Die Rheintaler haben teilweise noch Mühe mit offensiven Verteidigungsvarianten. Trotzdem konnte der Vorsprung ausgebaut werden. Dies ermöglichte dem Trainerteam mit diversen Wechseln, allen Spielern viel Spielzeit zu ermöglichen. Leider nutzten nicht alle Spieler die Chance das bestmögliche aus sich heraus zu holen. Am Schluss resultierte aber ein deutlicher 22:43 Sieg.

 

Fazit:

17 technische Fehler sind zu viel, 22 Gegentore sind zu viel, aber wir wissen wo wir im Training die Hebel ansetzen müssen.

 

Am 05.12.2018 haben wir unser letztes Vorrundenspiel gegen Teufen. Wir wollen natürlich die Tabellenführung verteidigen.

 

Es spielten: Jonas, Mico; Joel, Lars, Sascha, Yannik, Roel, Niclas, Silvan, Alessandro, Enis

Coach: Bäuerle, Seitz

Kategorie:
Geschrieben von Seitz Marcel

FU16 Aufstieg nach knapper Niederlage verpasst

Die Rheintaler FU16 Handballerinnen verloren das Auswärtsspiel gegen GTV Basel knapp mit 24:23. Der Siegestreffer für Basel viel 5 Sekunden vor Spielende.

Die jungen Handballerinnen reisten am vergangenen Samstag top motiviert nach Basel. Für alle war es eine neue Erfahrung, für einmal um einen Aufstieg zu spielen. Schon in den ersten fünf Minuten zeigte sich, dass es ein hartes Spiel werden würde. Die Rheintalerinnen agierten von Beginn weg in der Defensive sehr überzeugend und liessen den Gegnerinnen kaum Raum. Die Baslerinnen ihrerseits verteidigten extrem offensiv. Dies machte es für die Gäste sehr schwer, einen ruhigen Spielaufbau zu machen. Doch sie liessen sich dadurch nicht beirren und kamen durch läuferisch starke Einzelaktionen immer wieder frei zum Abschluss. So verlief das Spiel sehr ausgeglichen bis sich nach ca. 10 Spielminuten die Rheintalerin Hannah Indermaur verletzte und nicht mehr spielen konnte. Dies war ein herber Dämpfer, denn Indermaur ist immer für viele Tore gut. Doch die Rheintalerinnen liessen sich dadurch nicht beirren und kämpften weiter. Es lieb ein enges Spiel, auch wenn sich Basel vor der Halbzeitpause etwas absetzen konnte und mit drei Toren Vorsprung in die Kabine ging.

Auch die zweite Halbzeit war ein enges Ringen. Die Rheintalerinnen standen in der Defensive weiterhin hervorragend und machten es den Gegnerinnen zunehmend schwerer, zu Torchancen zu kommen. So konnten sie kontinuierlich aufholen und übernahmen Mitte der zweiten Halbzeit sogar die Führung. Nun ging nochmals ein Ruck durch die Mannschaft und man spürte förmlich, dass sie um jeden Preis zwei Punkte mit nach Hause nehmen wollten. So konnten sie den Vorsprung zwischenzeitlich auf 3 Tore ausbauen. Doch auch die Gegnerinnen gaben nicht auf und kämpften weiter. Die Endphase wurde dann ziemlich hektisch. Drei Minuten vor Spielende lagen die Rheintalerinnen noch mit zwei Toren vorne und kassierten wegen eines Fouls eine Zeitstrafe. Durch einen Fehlschuss kamen sie wieder in Ballbesitz, den sie allerdings etwas zu überhastet durch einen technischen Fehler wieder verloren. So kam Basel zum Anschlusstreffer und ein erneuter Ballverlust seitens der Rheintalerinnen bedeutete der Ausgleich. In dieser hektischen Phase gelang es den jungen Rheintalerinnen nicht, die Ruhe zu bewahren und so kam es, dass sie 5 Sekunde vor Spielende auch noch den Siegestreffer der Gegnerinnen mitansehen mussten. Die Enttäuschung war riesig, denn sie haben mit einer tollen Mannschaftsleistung gezeigt, dass sie gegen starke Gegner mithalten können.

Da Basel gleich am Tag darauf gegen das dritte Team der Gruppe, die Spielgemeinschaft Wyland Cherrys unentschieden spielte, haben die Rheintalerinnen bereits jetzt keine Chance mehr, den Aufstieg in die Intergruppe zu realisieren.

Trotzdem wollen sie am kommenden Samstag um 13:00 Uhr in der OMR Sporthalle in Heerbrugg gegen SG Wyland Cherrys nochmals mit einer ähnlich starken Leistung vor Heimpublikum alles geben, um mit einem Sieg die Aufstiegsspiele auf dem zweiten Rang zu beenden.

Kategorie:
Geschrieben von Tanja Eder

Harzverbot entscheidet Meisterschaft MU17

Am Sonntag, dem 02.12. mussten die u17 Handballer nach dem souverän gewonnenem Heimspiel am Vortag gegen den TV Teufen gegen den wohl stärksten Gegner der Staffel, den TSV Gossau auswärts antreten. Alle Voraussetzungen für den Meisterschaftssieg waren gegeben, man konnte sich eine Niederlage mit 10 Toren Unterschied leisten. Trotzdem wollte man sich auch gegen einen starken Gegner beweisen und das Spiel gewinnen.
Abgesehen davon, dass man das entscheidende Meisterschaftsspiel als zweites an einem Doppelwochenende bestreiten muss, wogegen der Gegner ausgeruht ist, gab es noch eine andere riesige Hürde zu überwinden. Dass in Gossau mit Harz gespielt wird, war bekannt. Doch leider gibt es für Mannschaften des HC keine Möglichkeit, unter der Verwendung von Harz zu trainieren. Gänzlich unbekannt war die Situation für den HC nicht, spielte man doch letzte Saison in Turbenthal auch mit Harz. Abgesehen davon, dass man sich damit in Turbenthal ebenfalls schwer tat und das Spiel verlor, war die Menge an Harz, die in Gossau am Ball klebte, weitaus höher.
Die Einstellung der Mannschaft jedenfalls stimmte am Anfang. Die ersten 5 Angriffe der Gossauer konnten abgewehrt werden. War man selbst am Ball, zeigte sich jedoch sofort die fehlende Gewöhnung an das Harz. Schon der erste oder zweite Pass kam nicht an und landete meist in der Fussgegend des angespielten Mannschaftskameraden. Durch die daraus resultierenden Technischen- und Regelfehler (insgesamt 34 im ganzen Spiel) kamen die Gossauer schnell wieder ohne eigenes Zutun in Ballbesitz.
Zunehmend machte sich dadurch Verunsicherung in den Rheintaler Reihen breit. Antrainierte Bewegungsabläufe funktionieren nicht, für das Passspiel war zu hohe Konzentration notwendig, so dass es keine Chance gab, im Angriff ein schnelles Spiel aufzuziehen. Kam man doch einmal zu einem Torabschluss, flog der Ball überall hin, nur nicht dahin, wo man hingezielt hatte. Der Gossauer Goalie wurde sicher selten so oft einfach abgeschossen. So fiel das ersten Tot für den HC erst in der 17. Minute.
Trotzdem blieb die Moral zumindest in der Deckung erhalten. Durch die harzbedingten häufigen Fehler der Rheintaler kam der Gegner zu vielen Angriffen und Gegenstössen, aus denen in der ersten Hälfte nur 15 Tore resultierten, was zu einem grossen Teil auch der guten Leistung Henning Mayers im Goal zu verdanken war. Nur 3 Tore im Angriff allerdings zeugen immens vom Einfluss des Harzes auf die Rheintaler Spielweise.
Auf Wunsch der Spieler wurde in der Halbzeit nicht pausiert, sondern Pässe und Torwürfe unter Harzverwendung trainiert. Eine entscheidende Besserung trat aber leider in der zweiten Hälfte auch nicht ein. Zusätzlich zur Verunsicherung litt der Angriff nun unter der offensiven Deckungsweise der Gossauer, die sich genau diese Verunsicherung im Rheintaler Passspiel zu Nutze machte. So kam der Gegner noch häufiger zu Gegenstössen. Dass der erfolgreiche Abschluss einiger dieser Gegenstösse mit grossem Einsatz verhindert werden konnte, zeugt von der immer noch intakten Moral trotz grossem Rückstand.
Mit Einsatzwillen und -bereitschaft des HC darf man trotz der hohen Niederlage sehr zufrieden sein. Nicht beeinflussbare Umstände allerdings haben dieses Spiel entschieden. Sicher sind die Gossauer eine starke Mannschaft, die einen guten schnellen Handball pflegt, doch diese Niederlage unter den gegebenen Rahmenbedingungen hatten Rheintaler nicht verdient.
Dass in einigen Hallen mit, in anderen ohne Harz gespielt werden muss, führt zu einer Wettbewerbsverzerrung im Meisterschaftsbetrieb. Es ist für Mannschaften, die mit Harz trainieren, einfacher und schneller, sich an das Spiel ohne Harz zu gewöhnen als umgekehrt. Zum Glück ging es für den HC nicht darum, sich für die Aufstiegsrunde zu qualifizieren. Sonst wäre diese Niederlage noch bitterer gewesen. Diese muss man nun aus den Köpfen bekommen und in den knappen Trainingszeiten noch konsequenter arbeiten.
Trotz dieses Dämpfers im letzten Spiel muss man den Gesamtauftritt der u17 in ihrer ersten S1 Saison positiv bewerten. Fortschritte sind unverkennbar, arbeiten muss man noch am geschlossenen und schnellen Spiel miteinander, um Lücken für die eigenen Mitspieler zu schaffen.

Es spielten: Henning Mayer, Andin Zoller, Michi Weber, Jano Wick, Fabian Grau, Andrin Hongler, Simon Gremminger, Daniel Schafhäutle, Nikola Lazic

Kategorie:
Geschrieben von Frank Recknagel