Unentschieden im Spitzenspiel

Die erste Herrenmannschaft des Handballclub Rheintal zeigt im Spitzenspiel gegen den HC Neftenbach eine durchzogene Leistung. Der Leader spielt gegen den Tabellendritten unentschieden. Das entscheidende Tor zum 26:26-Ausgleich fiel erst wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff.

 

Auf und ab in der ersten Halbzeit

Das Spitzenspiel der 2.Liga zwischen den erstplatzierten Rheintalern und dem HC Neftenbach auf dem dritten Tabellenrang wurde vor einer würdigen Kulisse ausgetragen. Der Handballclub Rheintal lud seine Sponsoren am vergangenen Samstag zum jährlichen Sponsorenapéro ein und so fanden sich über 100 Zuschauer in der OMR-Halle in Heerbrugg ein.

Das Heimteam startete gut in die Partie und ging dank Domokos mit 2:0 in Führung. Diese Führung war aber nur von kurzer Dauer. Durch viele überhastete Abschlüsse konnten die Gäste ihre Schnelligkeit ausspielen und liefen mehrere Tempogegenstösse, sodass Interimscoach Schwarber – Coach Szövetes war abwesend – in der 10. Minute beim Spielstand von 3:6 sein Timeout beziehen musste. Dieses zeigte die gewünschte Wirkung. Die Angriffsvarianten wurden nun wieder bis zum Ende gespielt und so erfolgreich gestaltet. Tor um Tor konnte aufgeholt werden. Als dann Szelpal mit einem seiner insgesamt 8 Treffern in der 18. Minute zum 9:9 ausgleichen konnte, war das Spiel wieder offen. Nun häuften sich bei beiden Mannschaften die technischen Fehler und Fehlwürfe. Es gelang keinem Team, sich nochmals mit mehr als einem Tor abzusetzen und so wurden beim knappen Rückstand von 13:14 die Seiten gewechselt.

 

Spannung bis zum Schluss und Matchwinner Buob

Nach der Pause durften die Zuschauer weiter auf ein spannendes Spiel hoffen. Diese Hoffnungen wurden zum Leidwesen der Rheintaler erfüllt. Zwar konnten die Fehler im Angriff etwas minimiert werden, jedoch gelang es den Gästen viel zu oft, aus aussichtsreichen Positionen zum Abschluss und somit auch zum Torerfolg zu kommen. So rannte das Heimteam meistens einem Rückstand hinterher oder konnte maximal zum Unentschieden ausgleichen. Trotz diesem Umstand liessen sie den Kopf aber nie hängen und verhinderten so einen grösseren Abstand als zwei Tore. Es kam wie es kommen musste. Eine Minute vor Spielschluss erzielte Neftenbach die erneute Führung zum 25:26. Die Spannung war nun beinahe greifbar. Schwarber bezog sein zweites Timeout um den letzten Angriff vorzugeben. Nach dem ersten abgewehrten Angriffsversuch verblieben noch 10 Sekunden auf der Anzeigetafel und die Rheintaler setzten mit Rutz als Kreisläufer den 7. Feldspieler anstelle von Torhüter Horg ein. Ein Pass auf Rechtsaussen und Buob erzielte mit seinem 4. Treffer den viel umjubelten Ausgleich zum 26:26.

 

Letztes Spiel vor der Weihnachtspause gegen Bruggen

Mit diesem Unentschieden können die Rheintaler bis zur Winterpause nicht mehr von ihrer Tabellenklassierung verdrängt werden und überwintern somit, notabene als Aufsteiger, an der Tabellenspitze. Trotzdem steht noch ein schweres Spiel für das Team von Coach Szövetes an. Am 14. Dezember müssen die Rheintaler beim wohl stärksten Gegner antreten. Der zweitplatzierte HC Bruggen wird alles daransetzen, die Rheintaler nicht bereits vorentscheidend auf 6 Punkte davonziehen zu lassen. Das Spiel im St.Galler Athletikzentrum wird um 17:15 Uhr angepfiffen.

 

 

HC Rheintal – HC Neftenbach 26:26 (13:14)

Heerbrugg, OMR – 115 Zuschauer – SR: Markus Tüscher, Roland Busenhart

 

Es spielten:

Martin Horg, Tomislav Saric; Nils Lippuner, Marco Buob, Fabio Rohrer, Andras Szelpal, David Szilagyi, Lirim Morina, Jürg Schwarber, Imre Domokos, Gabor Felföldi, Markus Rutz

Coach: Marc Schwarber, Pascal Wild

Kategorie:
Geschrieben von Markus Rutz

Zwei Heimsiege für Handballclub Rheintal

Am Sonntagabend empfingen die HCR-Frauen Romanshorn und die Männer im Derby die BSG Vorderland. Beide gewannen ihre Spiele.

Die Gefühlslage hätte nach dem 2.-Liga-Derby anders nicht sein können: Da feierten die Aufsteiger aus dem Rheintal ihren achten Sieg im neunten Spiel, dank dem sie an der Tabellenspitze bleiben. Neben ihnen standen die Gäste aus dem Vorderland, kürzlich aus der 1. Liga abgestiegen und nun auch eine Klasse tiefer an vorletzter Stelle.

Daran, dass die BSG vor wenigen Monaten noch zwei Ligen höher gespielt hat als der HCR, erinnerte im direkten Duell nur wenig. Die Rheintaler haben die Vorderländer zumindest temporär überflügelt und siegten auch im Direktduell verdient.

Grosses Aufbäumen der BSG kommt zu spät

Spannend war das Derby vor 127 Zuschauern in der Heerbrugger OMR-Halle dennoch. Auch, weil die BSG trotz zeitweise bis zu sieben Toren Rückstand nie aufgab und von einem starken Sean Ammann vorangetrieben immer wieder den Torerfolg suchte und auch fand. Das ganz grosse Aufbäumen der BSG kam jedoch zu spät: Nils Lippuners Tor zum 36:29 viereinhalb Minuten vor Schluss war die Entscheidung, woran auch die folgenden drei BSG-Tore bei gleichzeitig keinem kassiertem Gegentor nichts mehr änderten.

Den Vorderländern hätten noch mehr Tore gelingen können: HCR-Goalie Martin Horg, bis dahin mit einem starken Auftritt und immer wieder positivem Einwirken auf die Mannschaft, erhielt dreieinhalb Minuten vor Spielende eine Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt. Als Ersatz kam Tomislav Saric ins Spiel – und dieser parierte gleich einen Siebenmeter von Hasan Povataj. Die Zuschauer waren aus dem Häuschen. Danach kassierte Saric zwar noch drei Tore, darauf kam’s jedoch nicht mehr an.

HCR-Ungaren machen den Unterschied aus

Eine Niederlage mit vier Toren Abstand bildet die Leistung der BSG besser ab als eine mit sieben Abstand, komplett unterlegen waren die Vorderländer nicht. Eine Massnahme, um den HCR-Angriff zu bremsen, fiel aber auch der BSG nicht ein. Die Vorderländer sind in guter Gesellschaft: Keinem Team dieser Liga gelingt das. Der HC Rheintal hat mit 268 Toren deutlich am meisten von allen Teams erzielt. Trainer Lajos Szövetes lässt offensiv spielen, was auch die 225 Gegentore (neun Teams haben weniger kassiert!) dokumentieren. Die Rechnung geht jedoch auf. Und das Publikum schätzt diese Spielweise.

Die besten vier HCR-Skorer waren die, die den Unterschied ausgemacht haben: Die Ungaren Imre Domokos (7 Tore), Gabor Felföldi, Andras Szelpal (je 6) und David Szilagyi (4) drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Beeindruckend ist die Physis, die sie ins Spiel bringen – vor allem der gross gewachsene Felföldi war kaum zu stoppen. Doch auch Rutz, Buob und Wild skorten fleissig – und leisteten wichtige Abwehrarbeit, damit Szövetes’ offensiver Spielstil auch siegreich wirken konnte.

2. Liga

HC Rheintal – BSG Vorderland 36:32 (19:15)

Heerbrugg, OMR – 127 Zuschauer – SR: Dilber/Schneider

Strafen: Je 5 x 2 Minuten.

Rheintal: Horg (35 % Fangquote), Saric (40 %); Lippuner (1), Buob (4), Rohrer (1), Szelpal (6), Szilagyi (4), Morina, Schwarber, Wild (3), Seitz, Domokos (7), Felföldi (6), Rutz (4).

Vorderland: Waldburger (19 %); Povataj (4), Bernet (5), Judas, Ammann (9), Salanitri, Hohl (3), Näf (3), Schulz (7), Langenauer (1).

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Geschrieben von Alissa Wohlwend

Deutlicher Sieg nach abgeklärter Leistung

Die erste Herrenmannschaft des Handballclub Rheintal zeigt eine abgeklärte Leistung im Stile eines Leaders. Der Zweitligist gewinnt auswärts gegen den HSC Kreuzlingen mit 34:28 (18:8). Die Basis zum deutlichen Erfolg legten die Rheintaler in der ersten Halbzeit, in welcher sie bereits mit 10 Toren in Führung gingen.

 

Starke erste Halbzeit

Der HC Rheintal strotzt zurzeit vor Selbstvertrauen. Die Breite des Kaders gemischt mit den erhofften Verstärkungen zahlen sich je länger je mehr aus, sodass der Aufsteiger nach etwas mehr als einem Drittel der Saison von der Tabellenspitze grüsst. Mit dieser Sicherheit trat die Mannschaft von Captain Rutz auch in Kreuzlingen auf. Da Coach Szövetes abwesend war, vertraten ihn die beiden nicht eingesetzten Spieler Wild und Schwarber an der Seitenlinie. Doch selbst dieser Umstand fiel nicht ins Gewicht. Im Gegenteil. Von der ersten Minute an war deutlich, wer diesem Spiel den Stempel aufdrücken würde. Mit einer sehr starken Verteidigungsarbeit und einem erneut starken Torhüter Horg war das Tor der Gäste beinahe zugemauert. Hinzu kam, dass die mit der nötigen Geduld vorgetragenen Angriffe gekonnt herausgespielt wurden und keinerlei Hektik entstand. So lagen die Thurgauer in der 17. Minute bereits mit 2:9 im Hintertreffen. Insbesondere die rechte Angriffsseite des HCR mit Buob und Domokos wuchs über sich hinaus und erzielte zusammen 10 der insgesamt 18 Treffer zum vorentscheidenden Pausenstand von 18:8.

 

Spiel flachte etwas ab

Nach der Pause knüpften die Rheintaler nahtlos an die Leistung der ersten Halbzeit an. Nur Sekunden nach Wiederanpfiff erzielte Domokos seinen nächsten Treffer. Das Spiel flachte nun etwas ab. Die Gäste mussten nicht mehr, das Heimteam konnte nicht mehr. So pendelte sich der Abstand bei 10 Toren ein, wobei die Rheintaler zeitweise mit bis zu 12 Toren in Führung lagen. Gegen Ende des Spiels liess die Konzentration bei den Gästen etwas nach, sodass die Kreuzlinger doch noch etwas Resultatkosmetik betreiben konnten. Schlussendlich war es aber doch der Leader, welcher sich in aller Deutlichkeit und in souveräner Manier mit 34:28 durchsetzen konnte. Dies sah auch Interims-Coach Schwarber so: "Wir haben uns vorgenommen, aus einer starken Deckung heraus das Spiel an uns zu reissen. Dies ist uns von Anfang an sehr gut gelungen, auch wenn gegen Ende des Spiels die Konzentration etwas nachgelassen hat".

 

Derby am Sonntag

Am kommenden Sonntag empfangen die Rheintaler die BSG Vorderland zum Nachbarduell. Der 1.Liga-Absteiger aus Heiden startete nicht optimal in die Saison und befindet sich aktuell auf dem 10. Tabellenplatz. Die Rheintaler ihrerseits übernahmen nach dem Sieg gegen Kreuzlingen die alleinige Tabellenführung und werden alles daransetzen, diese auch gegen die Appenzeller zu verteidigen. Das Spiel in der OMR-Halle Heerbrugg wird um 20:30 Uhr angepfiffen.

 

HSC Kreuzlingen – HC Rheintal 28:34 (8:18)

Kreuzlingen, Egelsee – 70 Zuschauer – SR: Istvan Bajna, Dalibor Roganovic

 

Es spielten:

Martin Horg, Tomislav Saric; Nils Lippuner, Marco Buob, Fabio Rohrer, Andras Szelpal, Marko Jovicic, David Szilagyi, Jürg Schwarber, Imre Domokos, Gabor Felföldi, Markus Rutz

Coach: Marc Schwarber, Pascal Wild

Kategorie:
Geschrieben von Markus Rutz

Zwei Punkte für den Leader beim Tabellenschlusslicht

Die erste Herrenmannschaft des Handballclub Rheintal sorgt für weiteren Punktezuwachs. Der Zweitligist gewinnt auswärts in Stein am Rhein gegen den HC Kaltenbach mit 27:32 (16:18). Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit und der Tabellenletzte forderte den Leader bis zum Schluss.

 

Ausgeglichene erste Halbzeit

Die Rheintaler reisten als Tabellenführer und somit auch als Favorit nach Stein am Rhein. Obschon beide Teams erst in der vergangenen Saison aufgestiegen sind, ist den Rheintalern der Saisonstart um einiges besser gelungen als dem HC Kaltenbach. Nichts desto trotz durfte der Tabellenletzte nicht unterschätzt werden. So verloren sie auch gegen starke Gegner stets nur äusserst knapp und rangen gar dem Tabellenzweiten einen Punkt ab.

Den Rheintalern war anzumerken, dass sie den Gegner nicht auf die leichte Schulter nahmen. Und diese zeigten gleich zu Beginn des Spiels, dass mit ihnen zu rechnen ist. Mit einem sehr schnellen und dynamischen Spiel stellten sie die Rheintaler immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Insbesondere das Spiel mit dem Kreisläufer beherrschten die Schaffhauser bravurös. Die Rheintaler ihrerseits zeigten im Angriff ihr gewohnt abgeklärtes Spiel. Mit einstudierten Spielzügen gelangen immer wieder die gewünschten Durchbrüche. So wechselte sich die Führung stets ab und keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. Erleichternd kam hinzu, dass Linksaussen Szelpal wiederum einen sehr starken Tag einzog. Mit insgesamt 9 Toren alleine in der ersten Halbzeit trug er massgeblich zur Pausenführung von 16:18 bei.

 

Das Momentum auf ihrer Seite

Nach der Pause kam der HC Kaltenbach wacher aus der Kabine. Innert vier Minuten glichen sie den Spielstand aus und gingen sogar mit 19:18 in Führung. Unermüdlich trugen sie ihre schnellen Angriffe vor und die Rheintaler mussten sich vehement dagegenstemmen. Durch das hohe Tempo schlichen sich auf beiden Seiten aber auch Fehler ein, welche die Szövetes-Truppe schneller wieder unterbinden konnte. So war es Rohrer, welcher in der 40. Minute das Score wieder in die erhofften Bahnen lenken und die Rheintaler mit 19:22 in Führung bringen konnte. Nach einem weiteren Treffer von Szilagyi bezog der Coach des Heimteams sein Timeout. Doch auch dies brachte nicht die gewünschte Wirkung. Der Rheintalexpress hatte nun endgültig Fahrt aufgenommen. Obschon beide Mannschaften weiterhin zu Torerfolgen kamen, gaben die Gäste die Führung nun nicht mehr aus der Hand. Im Gegenteil. Der Vorsprung konnte bis zum Schluss noch auf fünf Tore ausgebaut werden. So siegten die Rheintaler nach einem harten aber stets sehr fairen Kampf gegen einen starken Gegner mit 27:32.

 

Nun wartet Kreuzlingen

Am kommenden Samstag werden die Rheintaler vom HSC Kreuzlingen empfangen. Diese finden sich aktuell auf dem 6. Tabellenplatz wieder und Sieg und Niederlage wechseln sich bei den Thurgauern ab. "Klar freut uns die aktuelle Tabellensituation. Es ist aber erst rund ein Drittel der Meisterschaft gespielt, da kann noch vieles passieren. Allerdings sind wir von unserem Spielsystem überzeugt, haben einen hervorragenden Teamspirit und werden mit breiter Brust ins Thurgau reisen" so Captain Rutz nach dem Spiel am Sonntag. Das Spiel in der Kreuzlinger Egelsee-Halle wird um 16:00 Uhr angepfiffen.

 

HC Kaltenbach – HC Rheintal 27:32 (16:18)

Stein am Rhein, Hoga-Halle – 100 Zuschauer – SR: Radenko Popovic, Dragana Popovic

 

Es spielten:

Martin Horg, Tomislav Saric; Nils Lippuner, Marco Buob, Fabio Rohrer, Andras Szelpal, Marko Jovicic, David Szilagyi, Lirim Morina, Jürg Schwarber, Pascal Wild, Imre Domokos, Gabor Felföldi, Markus Rutz

Coach: Lajos Szövetes

Kategorie:
Geschrieben von Markus Rutz

Start-Ziel-Sieg für Rheintaler Handballer

Die erste Herrenmannschaft des Handballclub Rheintal reiht auch nach der Nationalmannschaftspause einen Sieg an den anderen. Der Aufsteiger gewinnt in der heimischen OMR-Halle gegen den HC Romanshorn mit 31:23 (15:10) und übernimmt damit in der 2.Liga wieder die Tabellenführung.

Während der dreiwöchigen Spielpause wurden die Rheintaler in der Tabelle zwischenzeitlich vom HC Neftenbach überholt und mussten die Tabellenführung abgeben. Obschon sich die Mannschaft ihrer Rolle als Aufsteiger und Aussenseiter bewusst ist, wollte sie sich die Leaderposition in der eigenen Halle wieder zurückholen. Die Mannschaft strotzt nach 6 Spielen und 5 Siegen nur so vor Selbstvertrauen und muss sich vor keinem Gegner verstecken.

 

Wegweisende Startviertelstunde

In den letzten Jahren konnten die Romanshorner fast schon als Angstgegner der Rheintaler bezeichnet werden. Seit über 18 Jahren gelang es den St.Gallen nicht mehr, gegen die Thurgauer zu punkten. Dies sollte sich an diesem Sonntagabend ändern.

Nach je einem Fehlwurf startete die Partie so, wie sich dies Coach Szövetes vorgestellt haben muss. Buob eröffnete mit dem ersten seiner insgesamt 5 Tore das Score und brachte seine Farben damit in Führung. Es war eine Führung, welche die Rheintaler nie mehr abgeben sollten. Das Heimteam verstand es hervorragend, das Spieltempo zu variieren. So wechselten sich sorgfältig herausgespielte Spielzüge mit pfeilschnellen Tempogegenstössen ab. Als wiederum Buob in der 9. Minute die Führung zum 6:1 erzielte, sah sich der gegnerische Coach bereits zu einem Timeout genötigt. Die taktische Umstellung brachte den gewünschten Erfolg. Die Rheintaler standen nun einer offensiven Verteidigung gegenüber und mussten sich erst an die neue Herausforderung gewöhnen. In dieser Phase war es insbesondere Domokos, welcher mit starken Einzelaktionen die Führung weiterhin bestehen liess. So pendelte sich der Vorsprung bei 5 Toren ein und beim Stand von 15:10 wurden die Seiten gewechselt.

 

Im Stile eines Leaders

Nach der Pause zeigte Szelpal, weshalb er wohl zu einem der stärksten Linksaussen der Liga zählt. Innert zweier Minuten liess er den Vorsprung wieder auf 7 Tore anwachsen. Trotzdem waren die zahlreichen und lautstarken Zuschauer immer noch etwas skeptisch, ob dies bereits die Vorentscheidung gewesen war. Sie sollten recht behalten. Mit insgesamt vier Strafen machten sich die Rheintaler das Leben wieder selber schwer. Die Romanshorner steckten nie auf und konnten in der 44. Minute tatsächlich zum 20:17 aufschliessen. Captain Rutz war es dann vorbehalten, mit seinem zweiten Tor den 5-Tore-Vorsprung in der 52. Minute wiederherzustellen. Es sollte die Entscheidung gewesen sein und das Heimteam setzte zur Kür an. Die beiden Neuzugänge Rohrer und Lippuner konnten sich bei ihren Einsätzen ebenfalls in die Scorerliste eintragen und stellten schlussendlich den deutlichen Heimsieg von 31:23 sicher.

 

Als nächstes gegen den Tabellenletzten

Fürs nächste Spiel reisen die Rheintaler am kommenden Samstag nach Stein am Rhein. Dort werden sie vom aktuell tabellenletzten HC Kaltenbach empfangen. Der Gastgeber ist - wie die Rheintaler - ebenfalls in der letzten Saison aufgestiegen, jedoch etwas weniger stark in die Saison gestartet. Das Spiel im Kanton Schaffhausen wird um 17:30 Uhr angepfiffen.

 

HC Rheintal - HC Romanshorn 31:23 (15:10)

 

Heerbrugg, OMR-Halle - 110 Zuschauer - SR: Sandor Racz, Manfred Troisler

 

Es spielten:

Martin Horg, Tomislav Saric; Nils Lippuner, Marco Buob, Fabio Rohrer, Andras Szelpal, David Szilagyi, Lirim Morina, Jürg Schwarber, Pascal Wild, Marcel Seitz, Imre Domokos, Gabor Felföldi, Markus Rutz

Coach: Lajos Szövetes

Kategorie:
Geschrieben von Markus Rutz